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Von jahrelangen Irrtümern und Schwimmringen

  • evasyfrig
  • 4. Sept. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Geht es dir manchmal auch so? Da tust du jahrelang etwas, weil du denkst, dass es nur so geht… und dann wirst du gezwungen, deine Praktik zu ändern und merkst, dass es so eigentlich viel einfacher und besser ist?


Ich bin mehrmals pro Woche eine Stunde gejoggt….und dachte, es sei die einzige Möglichkeit in Form zu bleiben. Die Schmerzen in der Hüfte habe ich zunehmend ignoriert … bis zu dem grauen Tag im letzten November, an dem mir meine Ärztin die Diagnose Hüftdysplasie und beginnende Arthrose stellte… das Röntgenbild zeigte es schwarz auf weiss.


Und das Joggen machte es eindeutig schlimmer! Eine Alternativlösung musste her, aber die ausgeliehene Rudermaschine vermochte mich nicht so recht zu begeistern und meine Abneigung gegenüber Fitnessstudios konnte ich nicht mal jetzt überwinden. Ich tat also erst mal gar nichts und futterte mir prompt zwei Kilo Frustrationsspeck als nicht so dekorativen “Schwimmring” an. Bis mir eine befreundete Sportwissenschaftlerin den Tipp gab mit den “HIITs”, den sogenannten “High Intensity Interval Trainings” und mir auch gleich Links von Youtube sendete.  Ich holte also die verstaubten Hanteln meiner Jungs aus der Waschküche ins Wohnzimmer und los gings! Der Muskelkater nach dem ersten Mal war wirklich legendär - aber ich deutete es als Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg war.  


Heute absolviere ich meine Trainingseinheiten etwa drei mal pro Woche (es geht nota bene auch ohne Hanteln :-) während nur etwa 15 Minuten… für meine Hüfte ist das überhaupt kein Problem, weil es kontrollierte Bewegungen sind, Der Schwimmring ist verschwunden und ich habe deutlich mehr Energie in meinem Alltag,


Tatsächlich ist es wissenschaftlich belegt, dass mit regelmässigem HIIT eine verbesserte Fettverbrennung, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Stoffwechselrate resultieren. Dabei ist HIIT eher eine männliche Art von Training, sie ist kontrolliert, zielstrebig und auf Muskelaufbau fokussiert.


Im nächsten Blog berichten über eine weibliche Form von “Sport”: mit runden und spiralförmigen Bewegungen, verspielt und einer grossen Wirkung auf die Emotionen. Beide Formen haben ihre Berechtigung und bei beiden gibt es Do’s und Don’ts … wenn du mehr darüber erfahren möchtest: Im nächsten Fürsorge und Würde Seminar probieren wir beide aus!




 
 
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